Mehr zum Projekt in unserem Video mit Thomas Ziegler, Leiter Kompetenzzentrum Erneuerbare Energie
Die voestalpine High Performance Metals Division spezialisiert sich weltweit auf die Produktion und Verarbeitung von technologisch anspruchsvollen Hochleistungswerkstoffen sowie kundenspezifischen Dienstleistungen wie Wärme- und Oberflächenbehandlungen und additive Fertigungsverfahren. Die voestalpine HPM Schweiz ist die Vertriebsgesellschaft in der Schweiz und Liechtenstein. Gegründet unter dem Namen Gebr. BÖHLER AG feiert das Unternehmen mit Sitz in Wallisellen 2024 sein 100-jähriges Bestehen in der Schweiz.
Mit dem Ziel, den CO₂-Fussabdruck zu senken und erneuerbare Energie zu fördern, befasste sich die voestalpine intensiv mit nachhaltigen Energielösungen. Auf dem Dach des Nachbarbetriebes installierte das Kompetenzzentrum Erneuerbare Energie der Schibli-Gruppe eine Photovoltaik-Anlage und CFO von voestalpine Schweiz, Jean Marc Legler, war begeistert vom Auftritt und der Arbeit des Schibli-Teams. Nach einer ersten Bestandsaufnahme und Bedürfnisabklärung wurde die Anlage im Contracting-Modell realisiert.
Mit selbst erzeugter Energie, die mehr als 40 Prozent des jährlichen Verbrauchs des Unternehmens deckt und einer geschätzten Einsparung von 212 Tonnen CO₂ pro Jahr, trägt die neue PV-Anlage erheblich zu den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens bei.
- Schibli AG | Kompetenzzentrum Erneuerbare Energie
- +41 44 265 61 01
- e-e@schibli.com
- www.schibli-erneuerbare-energie.ch
Photovoltaik im Contracting-Modell
Die Photovoltaik-Anlage wurde im Contracting-Modell umgesetzt. Während voestalpine die Dachfläche zur Verfügung stellte, übernahm die Schibli AG die Kosten, die komplette Planung sowie die Installation der Anlage und stellt den Betrieb sicher. Damit entstanden für den Kunden keinerlei Investitionskosten. voestalpine bezieht dafür den produzierten Solarstrom zu einem vertraglich vereinbarten Strompreis von Schibli. Nach dem Pay-As-Use-Prinzip wird nur der effektive Verbrauch bezahlt. Den zusätzlich benötigen Strom bezieht voestalpine vom EW. Den Überschuss der PV-Anlage wird ins Netz gespeist und durch die Schibli AG im öffentlichen Strommarkt verkauft.
SolarEdge und Solar Manager für optimierten Eigenverbrauch, maximale Leistungskontrolle und Transparenz
Für maximale Leistung sowie Echtzeitüberwachung des Anlagezustandes wurden sämtliche Module mit SolarEdge Einzelmodul-Leistungsoptimierern der Serie S ausgestattet. Allfällige Verschattungen oder Verschmutzungen werden dadurch optimal ausgeglichen und die Leistung der Module optimiert. Mittels des Monitorings von SolarEdge lässt sich die Anlage in Echtzeit überwachen. Neben der permanenten Kontrolle über die Leistung auf Modulebene zeigt die Visualisierung auch auftretende Störungen exakt an. So lässt sich wichtige Zeit bei der Intervention sparen und das Problem kann behoben werden, bevor es zu einem Anlagenausfall kommt.
Mit dem Solar Manager wird die produzierte Energie optimal verteilt, und er unterstützt bei der Optimierung des Eigenverbrauchs sowie der Reduktion des Netzbezugs. Durch die dynamische Steuerung des Stromverbrauchs werden Überlastungen des Stromnetzes vermieden. Über die nutzerfreundliche Webapplikation von Solar Manager wird maximale Transparenz über Ertrag, Verbrauch, Netzbezug sowie Einspeisung gewährleistet.
Der Solar Manager unterstützt zudem die nachträgliche Installation eines Batteriespeichers. Denn er steuert nicht nur, wohin der überschüssige produzierte Strom geleitet wird oder woher Strom bezogen wird, wenn die PV-Anlage zu wenig produziert. Sondern er optimiert auch den Ladevorgang, sodass der Speicher effizient und schonend geladen wird.
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